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Talk about

Themen die uns Eltern und die Kinder beschäftigen. Darf dein Kind schon ein Handy haben? Was soll ich machen wenn mein Kind andere mobbt? Leben mit einer Diagnose…
Talk about! Lasst uns darüber sprechen. 
Unten findet ihr auch nützliche Links und Quellen zu vielen Themen. Hast auch du ein Thema dass du einbringen willst? Schreib uns >>>

Social Media unter 16?

Die Initiative Social Media 16+ möchte erreichen, dass Kinder soziale Netzwerke wie Instagram oder TikTok erst ab etwa 16+ Jahren nutzen. So können sie sich ungestört entwickeln, ohne permanentem Druck durch Likes, Vergleiche oder Algorithmen ausgesetzt zu sein.
Dazu sammelt sie 100'000 Unterschriften die dann an den Bundesrat gehen.

Ihre Forderungen:
- Altersgrenze: 16 Jahre für Social Media
- Verpflichtende Altersverifikation
- Nationale Präventionsstrategie
- Mehr Investitionen in Medienkompetenz für Eltern und Kinder an Schulen
 

Es geht nicht um Social Media.
Es geht um unsere Kinder.

Plattformen Socialmedia 16

Link: Studien und Fakten zu diesem Thema
Buchtipp: Generation Angst


In anderen Ländern

Australien
Weltweit erstes landesweites Social‑Media‑Verbot unter 16 Jahren
Gesetz umgesetzt: Seit 10.Dezember 2025 dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keine eigenen Accounts auf großen sozialen Medien haben (Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, YouTube, X etc.).
Das Gesetz verpflichtet Plattformen dazu, Konten von unter 16‑Jährigen zu löschen oder zu blockieren.
Quelle: swissinfo.ch

Einige Länder (z.B. Dänemark, Frankreich, Deutschland, Spanien, UK, Finnland) diskutieren in ihren Parlamenten ebenfalls Altersgrenzen oder strengere Regeln für Jugendliche. Das ist aktuell ein globaler Trend.
Quelle: euronews.com (englisch)

 

Wie kann ich die Medienzeit meiner Familie verringern?

Handyparkplatz
Familienvertrag
Familiencomputer
Alternativen zu Smartphones
....

 

sfks hat sich stark mit diesem Thema befasst und wertvolle Informationen und Ideen zusammengetragen. Hier sind einige davon, die vielleicht auch in deiner Familie ein Versuch wert sind:

Später Einstieg: Smartphones möglichst erst ab ca. 14 Jahren, Social Media noch später – so bekommen Kinder mehr Zeit für eine ungestörte Entwicklung.

Einfaches Handy statt Smartphone: Wenn ein Gerät nötig ist, können Brickphones eine gute Zwischenlösung sein – erreichbar bleiben ohne Internet und Apps.

Gemeinsamer digitaler Ort: Internet und Chats finden über einen Familiencomputer statt, gebunden an einen festen Platz im Alltag.

Mehr echtes Leben: Bewusst Raum schaffen für Offline-Erfahrungen – Spielen, Bewegung, soziale Kontakte ohne Bildschirm.

Schulwegsicherheit

Lernen beginnt auf dem Schulweg
Kinder lernen auf dem Schulweg viel, was für ein erfolgreiches Leben wichtig ist: Netzwerke aufbauen und pflegen, sich in einer Gruppe integrieren oder die Umwelt wahrnehmen. Nicht zuletzt lernen sie auch, sich im Verkehr zurechtzufinden und sicher zu bewegen. 

Diesen Lernprozess gilt es mit sicheren Schulwegen zu unterstützen, welche die Kinder problemlos allein bewältigen können. Denn aufgrund ihrer Körpergrösse sind Kinder im Strassenverkehr weniger gut sichtbar und werden von Autolenkenden schlechter wahrgenommen. Gleichzeitig haben Kinder selbst einen schlechteren Überblick über die Situation im Strassenraum und können Geschwindigkeiten und Distanzen von nahenden Fahrzeugen weniger gut einschätzen.

Quelle Metron - Schulwegsicherheit

 

Auf den Seiten der Beratungsstelle für
Unfallverhütung (bfu) findest Du weitere wertvolle Informationen und Tipps zum Thema> Ratgeber bfu

Elternpakt

Smartphonefreie Kindheit Schweiz hat einen Elternpakt erarbeitet.
Auch Ipsach ist dabei.

Die Idee:
Wenn mindestens fünf Eltern einer Klasse derselben Schule diesen Pakt unterzeichnet haben, vernetzen wir euch per E-Mail. So entstehen lokale Netzwerke von Gleichgesinnten, die sich gegenseitig stärken.
Gemeinsam bieten wir dem Gruppendruck auf unsere Kinder und auf uns Eltern die Stirn!

Der Inhalt des Pakts:
Zum Schutz meines Kindes entscheide ich mich bewusst für Folgendes:
Ich warte, bis mein Kind etwa 14 Jahre alt ist (~8. Klasse), bevor es ein eigenes Smartphone erhält und/oder
Ich warte, bis mein Kind etwa 16 Jahre alt ist, bevor es eigene Konten bei sozialen Medien anlegen darf.

Der Elternpakt ist eine freiwillige Erklärung zum Wohlergehen meines Kindes - er ist nicht rechtsverbindlich.

Lehrplan 21

Was wissen wir darüber?

Der Lehrplan 21 ist der gemeinsame Lehrplan der deutschsprachigen Schweiz und gibt vor, was Kinder vom Kindergarten bis zur 9. Klasse lernen sollen. Im Kanton Bern ist er seit 2018 vollständig eingeführt.

Der Unterricht ist in drei Zyklen eingeteilt:
Zyklus 1> Kindergarten bis 2. Klasse
Zyklus 2> 3. bis 6. Klasse
Zyklus 3> 7. bis 9. Klasse

Heute wird stärker darauf geachtet, dass Kinder Wissen nicht nur auswendig lernen, sondern auch anwenden können. Mehr Gewicht haben deshalb Themen wie Medien und Informatik, Fremdsprachen, selbstständiges Lernen und fächerübergreifendes Arbeiten.

Auch bei der Beurteilung hat sich einiges verändert. Noten gibt es weiterhin, zusätzlich fliessen aber auch Lernverhalten, Selbstständigkeit, Zusammenarbeit und Arbeitsweise stärker ein. Der Fokus liegt mehr auf Lernentwicklung und Förderung statt nur auf einzelnen Prüfungen.

Beim Übertritt in die Oberstufe zählen weiterhin Leistungen, Beurteilungsberichte und Gespräche. Die Einschätzung orientiert sich heute aber stärker an den gesamten Kompetenzen eines Kindes und nicht nur an Prüfungsnoten.

Bereits im Kindergarten und in den ersten Schuljahren wird die Entwicklung der Kinder fachlich, sozial und persönlich beobachtet. Der Kindergarten gehört heute offiziell zur obligatorischen Schulzeit und ist Teil des Lehrplans 21.

Für Eltern spürbar sind oft mehr Gespräche zur Lernentwicklung, mehr Projektarbeiten und Selbstorganisation, digitale Themen bereits ab der Primarschule sowie stärker individualisierter Unterricht. Ein Vorteil des Lehrplans 21 ist ausserdem, dass Schulwechsel innerhalb der Deutschschweiz einfacher geworden sind, weil viele Kantone mit demselben Lehrplan arbeiten.

 

Alles über den Lehrplan21 kannst Du hier nachlesen > www.be.lehrplan.ch
Im Downloadbereich findest Du nach Zyklus sortiert den Fahrplan > Downloads

Links Empfehlungen

Schule Ipsach
Hier findet ihr alle wichtigen Infos zur Primarschule und Kindergarten von Ipsach.

Elternverein Ipsach
Wir wollen Familien vernetzen, Veranstaltungen für Familien organisieren und gemeinsame Aktivitäten unternehmen. Ein Angebot für die Familien in Ipsach.

Tageselternverein Mitenand
Der Tageselternverein Mitenand hat VermittlerInnen, die gemeinsam mit den Eltern einen geeigneten Betreuungsplatz suchen und die Tageseltern beim Entscheid, ein Kind in die Familie aufzunehmen, beraten.

JANU – Jugendarbeit Nidau und Umgebung
Ipsach, Nidau und Port bieten im JANU den Jugendlichen eine alters- und geschlechtsspezifische Jugendarbeit an.

Elternberatung – rund um die Uhr
Professionell und vertrauenswürdig: Die Fachberaterinnen und -berater von Pro Juventute geben praktische Anregungen zum Alltag mit Kindern, stehen Eltern sowie Bezugspersonen mit wertvollen Tipps zur Seite und bieten Unterstützung in Krisen.

Erziehungsberatung Bern
Kostenlose und profesionelle psychologische Unterstützung bei schwierigen Erziehungssituationen, familiären Belastungen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, schulischen Lern- und Leistungsproblemen und anderen Schwierigkeiten. Für  Kinder, Jugendliche und Familien auf ihren Entwicklungswegen.

Beratung und Hilfe 147 für Kinder und Jugendliche
Wenn du nicht mehr weisst, wie es weitergehen soll. Wenn es zu Hause Streit gibt. Du Fragen zu Drogen, Gewalt oder Sexualität hast. Du Liebeskummer hast. Du Streit mit deinen Freunden hast. Wenn dir Schule, Lehre oder Arbeit stinken. Wenn du nicht mehr leben willst.

WERWIEWAS Leitfaden zur Zusammenarbeit von Schule und Eltern
Wo sollen Eltern mitreden? Wo mitbestimmen? Wo zählt die Schule auf ihre Mitarbeit, wo darauf, dass sie Verantwortung tragen und mittragen?
Und in welchen Bereichen liegen die Verantwortlichkeiten allein auf Seiten der Schule? Diese Broschüre gibt Antworten. Sie hilft, die Elternmitwirkung für alle gewinnbringend zu gestalten.

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